Spitex als erste Anlaufstelle
Jeden kann es treffen, dass er selber oder ein Familienmitglied plötzlich nicht mehr mag und Hilfe braucht. Was tun in einem solchen Fall war das Thema der von der Spitex Weisslingen-Kyburg organisierten und Silvia Henderson geleiteten Podiumsdiskussion vom 7. Mai.
Dass es an adäquaten Möglichkeiten nicht fehlt, zeigten nebst der Gemeindespitex, der Pro Senectute und einer privaten Betreuungsorganisation Vertreterinnen und Vertreter des Geratriums Pfäffikon, des Altersheims Rosengasse in Russikon und des Krankenheims Eulachtal in Elgg auf.
Von Konkurrenzdenken war nichts zu spüren, zum Ausdruck kam vielmehr das Streben nach einem engeren Miteinander – nicht zuletzt auch aus Kostengründen.
Um optimale Lösungen zu finden, müsste dazu von den Patienten ebenfalls eine Bereitschaft vorhanden sein, liess Dieter Lang aus Elgg die Anwesenden wissen.
Präsentiert wurden nicht nur die vielfältigen Angebote für die Bewohner der Heime, besonders erwähnt wurde immer auch, dass es ein grosses Anliegen ist, allen eine wohnliche und herzliche Atmosphäre zu bieten.
Auf besonderes Interesse stiess bei den Zuhörern das in Bäretswil vor der Ausführung stehende Projekt von betreuten Alterswohnungen.
Die Frage lag auf der Hand, ob sich ein solches Modell nicht auch für Weisslingen und Kyburg verwirklichen liesse, um älteren Einwohnern den Verbleib in der Wohngemeinde länger zu ermöglichen? Auch für die Spitex Weisslingen-Kyburg in dem sich schnell ändernden Umfeld ein aktuelles Thema, dass es im Auge zu behalten gilt.
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